Reisebericht




Biblische Israel Reisen

Israel Reise - Jerusalem ReiseDie dir fluchen, seien verflucht, und die dich segnen, seien gesegnet!
(1.Mose 27,29)

Israel-Rundreise Reisebericht

Auf unserer Seite finden Sie alle wichtigen Informationen, um Ihre Israel Reise selbst zusammen zu stellen. Wenn Sie das aus irgendwelchen Gründen nicht wollen, nehmen wir Ihnen das gegen nicht allzu hohes Honorar gerne ab. Schreiben Sie uns einfach, was Sie in Israel interessiert, wie Sie übernachten möchten, usw.

Auch Reisen mit einem gläubigen Führer könnten wir organisieren. Ein guter Freund und erfahrener Israelkenner (er war Jugendpastor) wartet nur darauf, wieder einmal Israel besuchen zu dürfen. Wie gesagt, wir sind kein Reisebüro, sondern wollen Israel segnen.

Ein Reise-Beispiel

Tel Aviv – Ashkelon – Beersheba – Mizpe Ramon – Eilat – Sodom – EnGedi am Toten Meer – Tiberias / Kapernaum am See Genezareth – Nazareth – Tal bei Megiddo (Harmageddon) – Jerusalem – Tel Aviv

Sukkot - Laubhüttenfest
Sukkot – Laubhüttenfest

Golgatha Felsen
Golgatha Felsen

Das Grab ist leer
Das Grab ist leer

Garten Getsemane
Garten Getsemane

Jordanursprung
Jordanursprung

Beersheva
Beersheva die Wüstenstadt

Golgatha heißt Schädelstätte
Golgatha heißt Schädelstätte

Berg der Seligpreisungen
Berg der Seligpreisungen

Israel 2009
Israel 2009

Kibbuz EnGedi
Kibbuz EnGedi

Kosten pro Person für 14 Tage ca. 950 Euro (Flug, Übernachtung im DZ, inkl. Frühstück) – ausserhalb der Saison. Nicht mitgerechnet sind PKW-Miete, Mittag- und Abendessen, sowie eventuelle Eintritte.

Israel Travel Map Erster Tag: Ankunft in Tel Aviv. Übernachtung im DZ der jugendherberge. Abends geht es in ein gemütliches Restaurant. Erste Überraschung: gutes Essen ist in Israel nicht teuer.

Zweiter Tag: Wir fahren südwärts über Aschdod und machen Pause am Mittelmeer in der Nähe von Aschkelon (nördlich vom Gaza). Dann fahren wir weiter nach Beersheba und staunen, was die Juden aus der Wüste machen. Gegen Abend erreichen wir die Wüstenstadt Mizpe Ramon, dort übernachten wir wieder in einem DZ der schönen Jugendherberge und lassen den Abend feiernd zu Ende gehen.

Dritter Tag: es ist genügend Zeit, Mizpe Ramon genauer unter die Lupe zu nehmen. Eine Woche zuvor (mitte Februar) hatte es noch geschneit, heute haben wir 17 Grad. Jemand erzählt uns von dem riesigen Tal, das ein eingeschlagener Meteorit geschaffen haben soll. Auf dem Weg nach Eilat fahren wir durch. Wieder staunen wir über die vielen Hydranten, Wüstenplantagen, usw. Knapp hundert km vor Eilat halten wir in Yotvata, einer kleinen Kibbuz-Ortschaft mit Milch- und Tankstelle.

Vierter Tag: das DZ der JuHe könnte als Hotel zwei oder drei Sterne haben. Eilat erinnert uns ein bischen an Spanien. Man hat Zeit, geniesst das Leben, trinkt frisch gepressten Orangensaft. Die Temperaturen sind sehr angenehm, 22 bis 26 Grad.

Wir besuchen das Ozeanium und das Delphinarium. Zum Mittagessen sind wir etwas spät, aber das ist gut für uns, so ergattern wir ein Steak mit Pommes und Salat zum halben Preis (knapp 6 €) während der Superpreis-Aktionszeit (14 Uhr bis 21 Uhr).

Abends besuchen wir die Shelter-Gemeinde und nehmen am Shabbat-Evangelisations-Gottesdienst teil. Dort begegnen wir Menschen aus mehr als 10 verschiedenen Nationen.

Fünfter Tag: wir schwelgen noch in Shabbat-Gefühlen und beschließen, am „normalen“ Shabbat-Gottesdienst am Nachmittag auch noch teilzunehmen. Dort erleben wir dann Lobpreis in hebräisch, englisch und russisch und hören Zeugnisse von jungen Hebräern und bekehrten Drusen. Einfach herrlich!

Wir brechen auf nach Sodom und Gomorrha. Dieses Mal lassen wir den Hai-Bar-Nationalpark mit den Straussen, israelischen Löwen und den vielen anderen Tieren rechts liegen, weiter durch Yotvata und machen dann Pause in der Raststätte „101“ mit Privatzoo – eine Augenweide.

Dann geht es weiter richtung Totes Meer, dort halten wir an dem Felsen „Lot’s wife“ im ehemaligen Sodom. Ungefähr nach 280 km erreichen wir gegen abend unsere nächste Station, die Jugendherberge EnGedi am Toten Meer.

Sechster und siebter Tag: wieder hatten wir herrliche Zimmer bekommen, aber die Ruhe war in der zweiten Nacht etwas dahin, weil in der Etage unter uns eine Schulklasse einzog. Aber das muss man für einen Preis von etwas mehr als 20 € mit Frühstück eben manchmal in Kauf nehmen.

Am Toten Meer genießen wir wieder richtig Urlaub, besuchen das Kibbuz EnGedi mit den vielen Palmenarten, mehr als 1000 verschiedene Kakteen und vielen Vogelarten. Dieses Paradies wurde regelrecht aus der Wüste herausgestampft und umfasst nun ca. 25 ha.

Wir machen einen Ausflug nach Massada, nein, nicht mit der Seilbahn, wir gehen zu Fuß. Unterwegs treffen wir junge Juden und machen ihnen Mut, zu ihrem Land zu stehen. Von oben sieht man die ehemaligen Heerlager und den riesigen Wall, den die Römer in Handarbeit aufgeschüttet haben, um die Festung einzunehmen. Wahnsinn.

Abends besuchen wir das Kibbuz-Restaurant und essen für umgerechnet 12,70 € von einem riesigen Buffet bis wir nicht mehr können. Das Wadi David haben wir dieses Mal nicht besucht.

Achter Tag: Nach EnGedi ging die Reise weiter nach Norden, am Toten Meer entlang, an Qumran vorbei – ja, da hätte man auch halten können, aber wir kommen ja noch öfter nach Israel.

Jericho und die anderen Palästinenserstädte haben wir nicht besucht, genausowenig Bethlehem. Wir fahren die Jordanebene entlang richtung See Genezareth und staunen immer wieder, was die Juden aus ihrem Land herausholen.

Leider hatten wir keine Übernachtung gebucht, weil wir dachten, außerhalb der Saison wird genug frei sein. Fazit: Zeitaufwand und Telefonate zu verschiedenen Häusern, Umzug gleich am nächsten Tag und die schlechteste Herberge der ganzen Israel Rundreise.

Neunter und zehnter Tag: allerdings haben uns die vielen biblischen Stätten und Galiläa wieder entlohnt: der Berg der Seligpreisungen, das ausgegrabene Kapernaum, der Ort der Brotvermehrung. Nazareth haben wir auch besucht, lohnte sich aber nicht, wir haben nur „künstliche“ Sehenswürdigkeiten gefunden.

Auf dem Rückweg waren wir noch auf dem Berg der Verklärung. Einen Ausflug ans Mittelmeer hatten wir uns noch gegönnt – einfach so, zum Relaxen.

Die letzten vier Tage wollten wir in Jerusalem zubringen. Wir entschieden uns für die Route im Westen Israels, durchquerten das Tal bei Meggido, wo die legendäre letzte Schlacht stattfinden soll (bekannt als Harmaggedon).

Dann gings südwärts auf der Autobahn. Eine Jugendherberge hatten wir in Jerusalem aufgrund unseres Versäumnisses nicht bekommen, konnten uns aber in einer jüdischen Herberge einquartieren. Das war zwar das teuerste der ganzen Reise (32 € / DZ mit Frühstück), stand aber einem Hotel kaum nach. Die Temperatur war anfang März manchmal etwas frisch, aber tagsüber angenehm.

In Jerusalem gab es eine Menge zu sehen. Wir besuchten mehrmals den Markt. Shopping-Junkies kommen hier voll auf die Kosten. Unter anderem fanden wir einen jüdischen Verein, wo man ein Modell des dritten Tempels betrachten konnte. Und natürlich waren wir auch im Gartengrab in der Nähe von Golgatha. Das Grab war leer. Hallelujah!

Gerne wollten wir dann nochmal das Jerusalem-Modell im Holyland-Hotel besichtigen, aber leider mussten wir erfahren, dass dieses gerade umzieht und an anderer Stelle wieder aufgebaut wird.

Natürlich durchquerten wir auch, wie Jesus vor 2000 Jahren, das Kidrontal und besuchten den Garten Gethsemane am Ölberg und danach, etwas weiter oben die Kapelle Dominus Flevit (lat. der Herr weinte). Von dort hat man Ausblick auf die schöne russisch-orthodoxe Kirche mit den goldenen Zwiebeln und auf den riesigen Tempelplatz mit den zwei Moscheen, die eines Tages dem dritten Tempel weichen werden.

Wir trafen immer wieder einige Christen, besonders am Jaffator im evangelischen Cafe, wo wir gelegentlich Rast machten.

Fünfzehnter Tag / Abflug: man sollte es nicht glauben, wie schnell zwei Wochen dahin sind. Abends genießen wir noch die warme Sommerluft mit knapp 30° in dem Restaurant wo unsere Reise begann und am nächsten Tag landen wir bei minus 10° in München.

Das ist natürlich nur eine kleine Zusammenfassung von den vielen Dingen, die wir gesehen und erlebt haben. Wenn ich so zurück denke, fällt mir noch vieles ein, was interessant wäre zu erzählen. Aber letztlich wollen Sie ja selbst Erlebnisse sammeln. Na dann auf ein Wiedersehen in Israel. Shalom.

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