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  1. Hallo liebe Geschwister, Gnade und Shalom euch von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus, dem Christus! Danke für diese ausführliche Erklärung zur "Dreieinigkeit", aber eine Frage habe ich dazu doch. Wenn das 'Wort Gottes' Gott ist und es inkarniert in dem Menschen Jesus (vgl. Phil 2,5-10), so das dieser Gottes Sohn IST. Als Yeshua aber hochgefahren ist in den Himmel – wie kann man sich das Wort Gottes dann vorstellen? Wie können wir uns das Verhältnis zwischen Vater und Sohn denn dann vorstellen, da wir auf jedenfall wissen, wie es in 5. Mose 6,4 heißt: "Gott ist Einer!" Liebe Grüße, Artur

    • Shalom.

      Wir sollen uns ja kein Bild machen, ich glaube dass aus der Missachtung dieses Gebotes immer wieder falsche Lehren entstehen.

      Jeschua war auf der Erde nach wie vor Wort Gottes und aufgrund der Zeugung durch Jahwe seit der Geburt zusätzlich Sohn.  Und als solcher wurde er auch auferweckt und ist in den Himmel aufgefahren, um wieder beim Vater zu sein.

      Das wieder bezieht sich hier auf das Wort Gottes. Ansonsten ist er „verklärter“ Mensch und wie schon auf der Erde das perfekte Abbild seines Vaters. An der Beziehung zum Vater wird sich nichts geändert haben, denn wenn er schon auf der sündigen Erde gesagt hat „ich und der Vater sind eins“, so wird sich das im sündlosen Himmel sicher nicht geändert haben.

      Nur, er sitzt nicht auf dem Thron Gottes, wie man in manchen Gemeinden hört, sondern zur Rechten Gottes!

      • Zitat: "Nur, er sitzt nicht auf dem Thron Gottes, wie man in manchen Gemeinden hört, sondern zur Rechten Gottes!"

        Nach diesem Schema wir auf dieser Seite leider relativ oft verfahren: Es werden einfach Behauptungen aufgestellt, die der weniger kundige Leser sicher einfach glauben wird. Schade! Denn diese Behauptungen sind oftmals nicht wahr, bzw. sehr schlecht recherchiert.

        Zur oben zitierten Behauptung steht in meiner Bibel dagegen:

        "Wer überwindet, dem will ich (Jesus) geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe." (Offenbarung 3,21)

        Freundliche Grüße, Ta-Schen 'Discher

        P.S. Mich würde auch nicht wundern, wenn dieser unbequeme Kommentar gelöscht wird.

         

        • Lieber Ta-Schen `Discher,

          nein, ich werde diesen "unbequemen Kommentar" nicht löschen. Denn er ist kraftlos, weil er sich nicht auf das Wort Gottes gründet!

          Stichwort Recherche. Was man mit eigenen Ohren hört, braucht man nicht recherchieren. Im übrigen lesen hier vorwiegend gläubige Leute, nicht unkundige. Halten Sie diese bitte nicht für dumm!

          Zweitens. Ein Bibelvers macht keine Lehre. Mit Thron ist sicher nicht der Stuhl gemeint, auf den man sich setzt. Gemeint ist vielmehr, dass Jesus mit seinem Vater herrschen wird und ebenfalls die Gläubigen und nicht, dass alle auf einem einzigen Thron sitzen werden.

          Dass Gottes Sohn zur Rechten des Vaters sitzt, belegen diese Bibelstellen

          Mk 16,19; Lu 22,69; ApG 7,56; Kol 3,1; Heb 10,12; 1. Pt 3,22

          Wer offenen Herzens ist, wird die Wahrheit erkennen. (Joh 7,17)

        • Nichts für ungut, aber den letzten Kommentar, in dem es u.a. heißt

          • Zum Hauptthema Thron Gottes geht es dagegen langsam in die richtige Richtung.

          werde ich nicht veröffentlichen. Zum einen ist das Hauptthema dieses Artikels nicht „Thron Gottes„, sondern Gott ist Einer, bzw. Dreieinigkeit und zum anderen gibt es keine andere Richtung, als die es vorher schon gab.

          Etwas anderes wäre es gewesen, wenn ich mich bei einem bestimmten Bibelvers vertan hätte. Es können immer mal Fehler passieren und Hinweise darauf nehme ich gerne an.

          Also, alles Gute weiterhin.

          • Offenbarung 3,21 entstammt Gottes Wort, daher gründet sich mein Kommentar natürlich auch auf selbiges. Und genau dieses Prinzip ist es wieder, welches ich oben kritisiere: Einfach Behauptungen aufstellen, die fromm klingen aber einer tieferen Betrachtung nicht standhalten…

            Nun soll es mir aber darum nicht weiter gehen, denn das führt nur zu Streitigkeiten und diese sind nicht in der Liebe Jesu.

            Jetzt nur nochmals kurz zu der Sache mit dem „Thron Gottes“, die Sie als Antwort auf „Arutsurus“ Kommentar schrieben: Alle von Ihnen richtig angegebenen Bibelstellen zeigen klar, dass Jesus zur Rechten Gottes sitzt bzw. sich befindet. Dies bedeutet aber nicht, dass neben dem Thron Gottes ein weiterer Thron für den Sohn steht. Sondern der Sohn sitzt auf dem EINEN Thron Gottes (vgl. Offb. 3,21), neben ihm! (zur Rechten)

            Dass dies kein körperlicher Stuhl ist, sondern vielmehr ein anschauliches Bild, ist natürlich klar.

            Shalom!

          • Schön und gut, aber das ändert nichts an der Kernaussage, dass die erste Person vor Jesus der Vater ist. Genausowenig wird dadurch die unbliblische Dreieinigkeits-Theologie biblisch.

            Und das dumme ist nur, dass die „fromm klingenden Behauptungen“ alle mit Bibelstellen belegt sind, während die Begründung der Dreieinigkeit nur menschlich-theologisch ausgebrütet wurde.

  2. Leider nur eine relativ schwache Darlegung des arianischen Gedankengutes …

     

    Freundliche Grüße, Ta-Schen 'Discher

    • Wer anonym solch lapidare Kommentare verbreitet, hat sicher kein Interesse an der Wahrheit. Lügen bleiben nicht im Verborgenen.

      Shalom

  3. Guten Abend zusammen!

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Jeschua war auf der Erde nach wie vor Wort Gottes und aufgrund der Zeugung durch Jahwe seit der Geburt zusätzlich Sohn.

    Wenn zwei Menschen ein Kind zeugen, dann ist das Kind auch ein Mensch, wie die Eltern. Wenn wir das berrücksichtigen, wie kann ich mir diese Zeugung des Sohnes durch den Ruach Ha Kodesch vorstellen? Denn Josef war gemäß des Bibeltextes der Adoptiv-Vater Jesu.

    Auch würde mich interessieren, wie nach dem unitarischen Verständnis das Zeugnis des Johannes des Täufers (Joh 1,19-34) verstanden wird. Er selbst identifiziert sich als "die rufende Stimme", die verkündet: "Machet den Weg gerade für Adonai, unseren Gott …", aber diese Aussage verwendet der Johannes in Joh. 1,30. auf den Messias Jesus. Nun hatten die Jünger damals kein NT, sondern nur die Tenach oder die Septuaginta. Wenn wir aber dann Jesaja 40,3 aufschlagen und das ganze Kapitel lesen, bezieht sich dieses Kapitel nur auf GOTT nicht auf den Gottes Knecht. Wie ist diese Stelle aus unitarischer Sicht zu verstehen?

    Liebe Grüße und Shalom,

    Artur

    • Wie Unitarier denken, weiß ich nicht. Ich kann nur für mich sprechen und wie ich die Bibel verstehe, ich vertrete keine Gruppenmeinung, sondern meine eigene Erkenntnis, die mir der Vater gegeben hat.

      Gottes Wort wurde ja Mensch und wir wissen, dass Gottes Wort schon im Anfang bei Gott war und Gott war. Zudem wohnte der Vater in aller Fülle in seinem Sohn Jeschua. Uns ist also das Bild von einem Wort gegeben, das vor der Aussprache schon immer im Sprecher war. Für den heiligen Geist haben wir das Bild Atem Gottes. Es versteht sich von selbst, dass sowohl ein Wort, als auch der Atem jeweils direkt aus jemandem, in diesem Fall aus dem Vater JHWH kommen. Gott gibt von sich, ohne weniger zu werden.

      Dann stelle ich fest, dass der Titel Messias auch auf das Wort Gottes im AT angewendet wird (1. Kor 10,4). So wenig man das Herz eines Menschen herausnehmen kann, so wenig kann man das Wort Gottes (Messias) vom Vater trennen. Dadurch wird auch der Spruch Jeschuas „der Vater und ich sind eins“ deutlich. Wie könnte ein Wort anders tun, als es gesprochen wurde? Wenn der Vater „ja“ sagt, wird das Wort nicht „nein“ hervorbringen“. Und gerade diese Geschichte von Johannes dem Täufer ist für mich nur eine weitere Bestätigung dieser Untrennbarkeit.

      Shalom, Roland

      • Guten Abend lieber Roland! 🙂 Vielen Dank für deine ehrliche Erklärung!

        Shalom Gottes und Jesu sei mit dir!

        Artur

  4. Hallo Roland,

    ich habe gerade deinen Artikel über "Gott ist einer" gelesen. Und stimme dir im Großen und Ganzen zu

    was ich aber nicht so sehe ist: 

    Du hast geschrieben: 

    Jeschua war auf der Erde nach wie vor Wort Gottes und aufgrund der Zeugung durch Jahwe seit der Geburtzusätzlich Sohn.  Und als solcher wurde er auch auferweckt und ist in den Himmel aufgefahren, um wiederbeim Vater zu sein.

    Das wieder bezieht sich hier auf das Wort Gottes. Ansonsten ist er “verklärter” Mensch und wie schon auf der Erde das perfekte Abbild seines Vaters. 

    Ich denke das ist nicht so den im 1. Timotheus 2,5 sagt Paulus: Denn es ist "ein" Gott und "ein" Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,

    Und Jeschua tritt ja auch als Hohepriester für uns ein im himmlischen Heiligtum, dann muss er doch – wenn er als Mensch von Paulus bezeichnet wird, einen "verklärten" Körper haben oder wie siehst du das?

    freundliche Grüße 

    Marie

    • Ehrlich gesagt, verstehe ich die Frage nicht so ganz. Nach meinem Verständnis hat Jeschua bereits den Ewigkeits-Körper, den auch wir eines Tages bekommen werden.

      LG und Gottes Segen

      • Hallo Roland,

        Wenn Jeschua einen Ewigkeitskörper hat  (also sichtbar) dann sind der Vater und der Sohn doch 2 Personen, also doch eine "2-Einheit"? Der "verherrlichte" Christus wird ja auch mit Gott angeredet. Oder wie vestehst du das?

         

        Viele Grüße

        Marie

        • Der Vater und der Sohn sind zwei Personen, das ist richtig. Deswegen sitzt Jeschua ja auch nicht auf dem Thron, wie manche behaupten, sondern rechts der Majestät. Der Vater und der Sohn sind eins, wie auch ein Ehepaar eins ist.

  5. Schalom Roland,

    ich habe mittlerweile ein neues Verständnis von der Schrift bekommen, welches mir, so hoffe ich, von Gott unserem Vater gezeigt wurde. Nämlich das Jeshua der Messias zu seiner Lebzeit als Mensch vor 2000 Jahren völlig Mensch war wie wir. Er war und ist auch nicht Gott, sondern bzw. der Engel Jahwehs, sondern existierte in der Verheißung bei Gott, d.h. die Verheißung die Gott Anfangs der Schlange (1. Mose 3,15), dann den Stammesvätern, dem Mose und den Israeliten (5. Mose 18,18) gegeben hat.

    Das Wort also im ersten Kapitel des Johannes Evangelium meint keine Person, sondern einfach Gottes Rede, wie in 1. Mose 1,3 als Gott sprach "Licht werde" und es wurde Licht. – Was meinst du zu den Gedanken, Roland?

    Liebe Grüße und Schalom!

    Arutsuru

    • Er war zwar völlig Mensch, wie wir auch, aber zwischen uns und ihm gibt es doch gewaltige Unterschiede:

      – sein Vater ist kein Mensch, sondern Gott
      – sein Vater wohnte "in aller Fülle" in ihm
      – er hatte niemals gesündigt

      Das Wort (Joh 1) war so wenig eine eigenständige Person wie der heilige Geist, sondern "Teil" Gottes. Was die Offenbarung als Engel betrifft, damit habe ich mich bisher nicht beschäftigt.

  6. Guten Abend Roland, danke für deine Antwort. 🙂

    – sein Vater ist kein Mensch, sondern Gott
    – sein Vater wohnte "in aller Fülle" in ihm
    – er hatte niemals gesündigt

    Ja, das sehe ich genauso, Roland. Kann es sein, das der Herr Jesus mit Adam vor seinem Fall zu vergleichen ist? Denn Adam wurde ja auch direkt von Gott geschaffen, außerdem nennt man Jesus auch den "letzten Adam". – Was meinst du dazu?

    Das Wort (Joh 1) war so wenig eine eigenständige Person wie der heilige Geist, sondern "Teil" Gottes.

    Ja, diese Worte sind selbstverständlich ein Teil Gottes, denn ER hat es ausgesprochen. Meiner Meinung nach bezieht sich das Wort/Rede in Johannes 1,1 auf Gottes Verheißung an Satan (1. Mose 3,15), aber auch die Verheißung an die Israeliten (5. Mose 18,15-19). Diese Verheißungsworte haben sich in dem Herrn Jesus Christus erfüllt.

  7. Arutsuru hat geschrieben:

    Nämlich das Jeshua der Messias zu seiner Lebzeit als Mensch vor 2000 Jahren völlig Mensch war wie wir. Er war und ist auch nicht Gott, sondern bzw. der Engel Jahwehs, sondern existierte in der Verheißung bei Gott,

    Du hast recht, das Jeschua, wo er auf der Erde war –  Mensch war und kein Gott. Nachdem er aber auferweckt wurde, wurde er mit Gott angesprochen, der verherrlichte Christus ist Gott!

  8. Sehr interessant Danke!!!! 

    Gibt es eine Adresse wo man persönliche Fragen stellen darf? Würde mich sehr freuen!

     

    herzliche Grüsse und Shalom Shalom

    erika